Wir über uns

 10 Jahre Ristorante „Altes Zollhaus“ 1998 – 2008

Altes Zollhaus Steinenbrück: 1675 – 2008



 Zu den ältesten Fachwerkgebäuden in Overath zählt das sogenannte „Alte Zollhaus“ von 1675. Seinen Namen hat es angeblich erhalten, weil es die Landzollstation zwischen den bergischen Ämtern Porz und Steinbach beherbergt haben soll. Jedoch ist weder der in der Balkeninschrift als Erbauer genannte Hans Schwamborn als Zöllner belegt, noch ist anzunehmen, dass die die Landzollstation war; diese dürfte vielmehr in dem einst gegenüber gelegenen Altenbrücker Hof gewesen sein. Es liegt näher, dass die Überlieferung als Zollhaus auf den Brückenzoll zurück zu führen ist, der nach dem Neubau der Sülzbrücke kurz nach 1800 durch die Erbauer erhoben werden durfte. Darauf deutet auch der Lauben-Vorbau hin, der aus dieser Zeit sein dürfte und seine Fenster gezielt auf die Straße und die Brücke richtet. Unter dieser Laube befand sich früher auch die breite Haustüre des stattlichen Baus mit zwei Stockwerken und einem hohen zweiteiligen Speicher. Bautechnisch steht das Haus an der Schwelle vom reinen Ständerbau zum Stockwerkbau und ist ein besonderes Denkmal altbergischen Fachwerkbaues.

Die jüngere Geschichte des "Alten Zollhaus"

Das „Alte Zollhaus“ wurde also wahrscheinlich als Hof und zur Erhebung des Brückenzolles genutzt. In Laufe der Jahre wurde es um einige Gebäude und Anbauten erweitert und wurde schon 1981 als Restaurant genutzt. Anfang der 90er brannte das „Alte Zollhaus“ teilweise ab, wurde dann aber wieder aufgebaut und saniert. Seit April 1998 ist das Restaurant unter der Leitung des Geschäftsführers Pasquale De Simone, ein in Sardinien aufgewachsener Calabrier. Als Spross einer Gastronomen-Familie und als gelernter Koch und Restaurantfachmann hat er es geschafft, seinen Gästen ein italienisches Familien-Restaurant im rustikalen Ambiente aufzubauen, welches sich nicht nur bei den Overathern großer Beliebtheit erfreut, sondern seine Kreise bis nach Köln/Bonn und Düsseldorf zieht.